Geschichte - Geschichte - Seite 4

Am 5. Januar 1980 war ein Brandeinsatz in Dollbergen (Brand des Stallgebäudes von August Hennigs). Von unserer Wehr waren insgesamt 23 Mann im Einsatz.

Seit Anfang der 70er Jahre wurden Dorffahrten durchgeführt. Seit 1979 wird die Dorffahrt ein Jahr vom Schützenverein und im anderen Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt.

Von November 1980 bis Frühjahr 1981 Umbau vom Gerätehaus, in dieser Zeit konnte es nicht genutzt werden (300 Stunden Eigenleistung). Das Fahrzeug wurde solange beim Ortsbrandmeister "geparkt".

9. März 1981: Brand bei Trümmann. Stallung und Wohngebäude. Die Pferde aus dem Stall konnten gerettet werden, der dann herunterbrannte und das Wohnhaus hatte hauptsächlich Wasserschaden.

15. August 1981: Einweihung vom Gerätehausumbau, Standartenweihe (die Fahne vom Schützenverein ist Pate) und 100 Jahre Handdruckspritze.

1982 fiel die Hofeiche auf die Giebelwand bei dem Hof des Ortsbrandmeisters Heinz Meyer. Bei dem Ortsbürgermeister Erich Giere rissen große Äste die Stromleitung nieder.

4. Juni 1983 Gemeindewettkämpfe in Katensen (7. Platz von 14 Gruppen), außerdem Freundschaftstreffen mit der Ortsfeuerwehr Lehrte.

Am 18. September 1983 brannte eine Strohdieme am Ortsrand. Obwohl die meisten Katenser Kameraden zu einer Dorfgemeinschaftsfahrt unterwegs waren, wurde dieser Brand von den wenigen daheim gebliebenen Kameraden schnell gelöscht.

Im Jahre 1984 hatten wir im Ort drei Wasserrohrbrüche. Bei einem dieser Einsätze kam der Ortsbrandmeister Heinz Meyer zu einem unfreiwilligen Bad. Er trat zu nahe an die unterspülte Stelle, sackte ein und versank bis zur Brust im Wasser - und das bei minus 10 Grad!!

1984 liefen ca. 1000 Liter Diesel in die Kanalisation. Die Wehr rückte zur Ölbekämpfung an der Kläranlage aus.

Am 23. Februar 1985 wurden der Ortsbrandmeister Roland Meyer und sein Stellvertreter Jürgen Mieke in ihre Ämter gewählt. Heinz Meyer ist zu diesem Zeitpunkt seit 25 Jahren Ortsbrandmeister gewesen und stellte sein Amt aus Altersgründen zur Verfügung.

1985 brannte eine Strohdieme von Landwirt Herbert Jahns an der Krätzer Straße. Da die Kameraden an diesem Abend auch schon einen "anstrengenden" Einsatz hier beim Jubiläum der Gaststätte Schaperkrug gehabt hatten, wurde das Löschen der Strohdieme etwas abgekürzt - der Maschinist schlief ein.

Als 1986 ein Einsatz bei der Firma Dr. Dr. Anton Maier in Dollbergen anstand, mussten die Kameraden feststellen, dass das Fahrzeug in Burgdorf zur Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) unterwegs war. Die Funkmeldung war versäumt worden, doch die Katenser sind clever: Sie fuhren in Ihren Privatwagen zum Einsatz.

1985 wurde der Winterball zum 1. Mal von Schützenverein und Feuerwehr gemeinsam gefeiert, die so genannte "Blau-Grüne-Ballnacht".

1987 gab es nur einen einzigen Einsatz: ein Schornsteinbrand.

1988 wurde aus den Erlösen des Osterfeuers, das seit 1971 von der Feuerwehr ausgeführt wird, ein großes Zelt angeschafft, das gegen eine geringe Leihgebühr innerhalb unserer Ortschaft allen zur Verfügung steht.

Nicht nur die Katenser, sondern auch die Dollberger können feiern! Darum mussten wir 1988 bei einem Garagenbrand in Dollbergen aushelfen. Denn die ortsansässigen Atemschutzgeräteträger waren wegen einer Feier nicht einsatzfähig. Hierbei zeigte sich wieder, wie wichtig es ist, sich mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen. Ein Katenser Feuerwehrmann hatte die Montagegrube in dieser Garage übersehen und fand sich bis zum Hals in Löschwasser stehend, in der besagten Grube, wieder.

Als der Kamerad Wilfried Winkel 1989 sein Amt als Kassenwart abgab, hatte er es seit sage und schreibe 40 Jahren ausgeübt. Außer ihm konnten auch Ernst Kamp und Heinz Meyer für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Am 14. Mai 1989 fiel ein Rind in eine Güllekuhle. Dieser Einsatz forderte besonders die Geruchsnerven der helfenden Kameraden.

Und nun zum Schluss eine kleine wahre Begebenheit: Auch ein Ortsbrandmeister kann sich erschrecken, es war beim alljährlichen Manöver. Nichts ahnend, sehr müde, legt sich Heinz Meyer gegen Abend ins Bett, da er in der vorherigen Nacht alle zwei Stunden seine Beregnung umgestellt hatte. Plötzlich sprang die Tür auf, ein Soldat mit Kriegsbemalung: schwarzes Gesicht, Gras und Blättern am Helm, die Waffe im Anschlag, stand im Schlafzimmer. Heinz schrie erschrocken: "Sei tau, dat du hier rut kummst."

"Brauche Hilfe - schnell - ein Panzer brennt in der Fuhsefurt, Mühle", waren seine Worte. Vom Schreck erholt, alarmierte Heinz die Wehr. Auf Umwegen kamen wir an, denn keiner wusste so recht, wo die Fuhsefurt war. Der Panzer war heißgelaufen und qualmte stark, an Bord befand sich aber noch Munition, die von uns geborgen werden sollte, was wir aber verweigerten. Zum Glück aller, kühlte das Fuhsewasser den Panzer ab. Dieses Ereignis geschah am 30. Juli 1964.

Ein kleiner Witz:

"Mein Mandant kann für eine vorsätzliche Brandstiftung schon deshalb nicht in Frage kommen, weil er noch am Vormittag des Tages, an dem sein Haus abbrannte, zwei Fässer Bier anliefern ließ", erklärte der Verteidiger dem Gericht. "Zwei Fässer Bier", staunt der Richter, und fragt den Angeklagten: "Sind Sie denn so ein starker Trinker?" "Das nicht Herr Richter", antwortet der Angeklagte, "aber ich dachte, die Männer von der Feuerwehr würden schon Durst haben."

Fortsetzung folgt ....