Geschichte - Geschichte - Seite 3

1960 löste Heinz Meyer, Rudolf Bühring als Gemeindebrandmeister ab.

1961 bekam die Katenser Wehr eine neue TS der Firma Metz.

1962 erhielt sie ein TSF (Ford Transit). Im gleichen Jahr wurde in Katensen ein neuer Sportplatz angelegt, der mehrere Jahre im Sommer von der Freiwilligen Feuerwehr beregnet wurde, bis der Sportverein Katensen eine eigene Beregnungsanlage bekam.

In den Jahren 1962/63 wurde in Dollbergen 2-mal Löschhilfe geleistet, und zwar bei den Bränden, Kobbe/Schwenke und Herbert Krischker.

Im Jahre 1964 war bei Otto Krüger (später Robert Krüger) ein Schornsteinbrand. Um den Brand bekämpfen zu können, musste ein fest aufgebauter Kachelofen demontiert werden. Da auch schon ein Fachwerkbalken glühte, wurde vorsichtshalber auch der Hausbalken von Heu und Stroh geräumt.

Am 20. Juni 1965 wurde die 1. Gruppe der Wehr Sieger bei den Unterkreiswettkämpfen in Katensen, auch die 2. Gruppe errang eine gute Platzierung.

Am 6. Mai 1967 gab es einen Autobrand in der Lehmkuhle; das war früher die Katenser Müllkippe.

Am 2. September 1967 leistete die Freiwillige Feuerwehr Katensen Löschhilfe bei einem Stall- und Wohngebäudebrand beim Landwirt Wilhelm Schecker in Uetze.

Ein Baggerbrand am 23. Oktober 1967 an der Krätzer Straße brachte einen erneuten Einsatz für die Katenser Wehr, denn der Ausleger des Baggers war in die Hochspannungsleitung gekommen.
Im Jahre 1967 wurde von der Gemeinde Katensen die letzte Rate für das Gerätehaus bezahlt.

1968 hatte die Wehr drei Einsätze: Am 13. April wurde das Osterfeuer vorzeitig in Brand gesetzt. Die Schuldigen mussten sich vor Gericht verantworten und wurden zu einer Geldstrafe verurteilt.

Ein Flächenbrand an der Krätzer Landstraße in der Gemarkung Uetze musste am 22. Mai gelöscht werden.

Ein Hochspannungsmast brannte am 27. Juni auch an der Krätzer Landstraße.

Am 13. August 1970 nahm die Wehr am Pokalwettkampf anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Uetzer Wehr teil.

Im Jahre 1970 wurden die 4-teilige Steckleiter, sowie Heugabeln angeschafft. Die Steckleiter wurde auch dringend benötigt, da auf dem Friedhof schon seit mehreren Jahren eine tote Katze hoch oben im Baum hing, die häufig ältere Damen durch ihre leuchtenden Augen erschreckt hatte. Mit Hilfe der neuen Steckleiter konnte der Kadaver endlich entfernt werden.

Am 4. April 1970 brannte der Schweinestall bei Rohde-Schridde. Mit Hilfe der Uetzer Wehr konnte verhindert werden, dass sich der Brand auf das Wohnhaus ausbreitete. Laut Protokoll konnten die Wehren aus Dollbergen und Schwüblingsen telefonisch nicht kurzfristig erreicht werden, so daß sie nur als Reserve blieben.

Bei der Generalversammlung am 27. Februar 1971 wurde festgestellt, dass die Katenser Wehr auf den Tag genau 27 Jahre alt war. Das 25-jährige Jubiläum hatte man "verschwitzt".

Die Wehr wurde zu zwei Waldbränden gerufen. Am 16. März 1972 gegen 15.30 Uhr brannte es in der Privatforst Boettcher. Dieser Brand wurde von einigen Jugendlichen, die dort zelteten, verursacht. Wegen fehlender Wasserentnahmestellen musste das Tanklöschfahrzeug der Dollberger Wehr zu Hilfe gerufen werden.

Am 5. Juni 1972 wurde die Feuerwehr zu einem Waldbrand in der Hänigser Gemarkung geschickt.

Auch während des Orkans am 13. November 1972 musste die Feuerwehr in den Einsatz und mehrere Bäume von den Straßen räumen.

Im Jahre 1972 wurde der Unterrichtsraum im Feuerwehrhaus fertig gestellt.

Im Jahre 1973 wird der jährliche Beitrag von 9,00 auf 12,00 D-Mark angehoben. Wehr- bzw. Ersatzdienstleistende, sowie Ehrenmitglieder und Alterskameraden ab dem 70. Lebensjahr sind beitragsfrei.

Im Jahre 1973 wurden (endlich!) drei Pressluftatmer und drei Handfunksprechgeräte angeschafft. Besonders bei den häufigen Bränden auf der Mülldeponie in der Lehmkuhle kamen diese Geräte zum Einsatz.

1974 Gemeindereform - der Gemeindebrandmeister wurde zum Ortsbrandmeister.

Waldbrand '75 an der Hänigser Straße hätte katastrophal werden können, wurde jedoch mit Schwüblingsen und anderen Wehren unter Kontrolle gebracht.

Die Jahreshauptversammlung am 21. Februar 1976 beendete der Ortsbrandmeister Heinz Meyer mit den Worten: "Lasst uns im kommenden Jahr 1976 fest und treu zusammenstehen, denn so können wir die Aufgaben, die an uns herankommen, mit Leichtigkeit meistern. Eine gute Kameradschaft hegen und pflegen und immer in Not für den anderen da sein, das lasst unser Grundsatz für immer bleiben."

Am 5. Juni 1976 wurde die Wehr zu einem Brand auf das Gehöft Buhmann in Benrode gerufen. Sie wurde nicht bei Löscharbeiten, sondern wegen des starken Windes zum Schutz der Nachbargebäude eingesetzt.

Für 1977 ist nur zu verzeichnen, dass bei Hermann Kamp ein Mähdrescher in Brand geriet und dabei Stroh entfachte.

Am 22. Juli 1978 wurde unser Ford Transit (ein TSF) mit Truppbesatzung vom Mercedes-Benz TSF mit Staffelbesatzung abgelöst.

Am 24. September 1978 fand ein Freundschaftstreffen mit der Feuerwehr Lehrte in Katensen statt. Hierbei wurde besonders von den Lehrter Kameraden der Einsatz von technischem Gerät vorgeführt.

Am 2. August 1979 wurde die Wehr zu einem Autobrand auf der Krätzer Straße gerufen. Vor Aufregung vergaßen die Kameraden, über Funk eine Rückmeldung an Ronnenberg zu geben.

So war das Feuer schon gelöscht, als die Hänigser mit dem TLF und LF8 auftauchten. Die Leitstelle hatte die Katenser als verschollen eingeschätzt und Ersatz geschickt.